Wir freuen uns sehr, dass wir ein weiteres Mal den Historiker Jens Reiffersberger für eine spannende Vortragsveranstaltung gewinnen konnten!
War der nationalsozialistische Vernichtungskrieg im besetzten Polen ein isolierter Zivilisationsbruch, oder die radikalisierte Fortsetzung des europäischen Kolonialismus?
Folgte die NS-Siedlungspolitik im Osten kolonialen Mustern? Der Vortrag beleuchtet die historische Debatte und zeigt, wie Fotografien als aktive Akteure dienten.
Ob durch Karl Mays Wildwest-Romantik oder kaiserzeitliche Reiseberichte, koloniale Sichtweisen waren längst im Alltag
verankert. Im Vergleich von NS-Propaganda mit Kolonialaufnahmen wird sichtbar, wie diese vertrauten Sehgewohnheiten reaktiviert wurden, um Verbrechen denkbar zu machen.
Samstag, 17.10.2026,
Einlass 14:30 Uhr, Beginn 15:00 Uhr
Hauptstraße 5 in Neubeckum – Eintritt 10,00 €
(Im Eintrittspreis ist ein Getränk nach Wahl enthalten.)
